die große erfreuliche Resonanz der ersten Ausgabe des neuen Krumbacher Stadtmagazins „s’Krumbacher und drum rum“, bestätigt ein Blatt geschaffen zu haben, welches zwar die Welt nicht unbedingt braucht, aber bei einer großen Leserschar Anklang fand und weiter finden wird. Dank auch allen jenen die sich dazu bereit erklärt haben dieses neue Krumbacher Stadtmagazin durch ihre Werbung erst möglich gemacht zu haben und weiter möglich machen werden. Ein besonderes Augenmerk wollen wir weiterhin auf den kulturellen Bereich legen. Sie werden immer wieder feststellen, die Freizeittipps sind etwas größer ausgelegt als es üblich ist. Ist es doch dem Veranstalter und Organisator ein wichtiges Anliegen im Vorfeld zu informieren um die Gäste zu den Veranstaltungen zu bringen. Aus diesem Grunde sind wir auch für jede Art von Hinweis dankbar um darüber in Wort und Bild eine Vorankündigung zu bringen.
Wie gerne auch die Gedanken der Bürgerschaft gelesen weden, welche nicht immer mit jener der Politik übereinstimmen, haben die Beiträge zum Konjunkturpaket, über den Nichtraucherschutz und nicht zuletzt über die Sicherheitswacht gezeigt. Letzteres sollte nicht zur Verteufelung dieser Einrichtung beitragen, vielmehr die Meinung der Bevölkerung wiedergeben. Und wer den Menschen in Stadt und Land „auf’s Maul guckad“ wird auch ihre Meinung erfahren, welche nicht immer nur „Stammtischg’schwätz“ ist sondern ernst genommen werden kann. Denn wer weiß schon besser über das Haushalten bescheid, ohne Buchhaltung und Finanzpolitik studiert zu haben, als jene Frau oder jener Mann die schauen müssen wie sie jeden Monat über die Runden kommen um sich neben her noch einen kleinen Luxus leisten zu können.
Und wenn ein Herr Schäuble davon spricht dass alle den Gürtel enger schnallen müssen, was neben dem kleinen Mann auch die Städte und Kommunen betrifft, so ist die große Finanzpolitik ganz sicher davon ausgeschlossen. Denn dort wird man sich auch künftig den Luxus leisten Steuergelder zu verschwenden. Da interessiert es nicht ob im schönen mittelschwäbischen Krumbach der renovierungsbedürftigen Karl-Mantel-Straße eine grundlegende Erneuerung gut tun würde. Zwar konnten durch das Konjunkturpaket städtische Gebäude durch energetische Maßnahmen wieder auf Vordermann gebracht werden, doch sollten dafür keine anderen Streichkonzerte folgen, welche auch die Stadt Krumbach noch ein paar Jahre zu hören bekommen, mit denen Bürgermeister und Stadtrat zu kämpfen haben werden.
Doch das Leben besteht nicht nur aus Politik, zumindest in Krumbach. So lässt einen der „Literaturherbst 2010“ in eine andere Welt blicken. Lesungen von Robert Naegele oder Hera Lind, eine Begleitausstellung zum Literaturherbst von Alfred Hennings und viele Veranstaltungen mehr zeigen wieder mal, Krumbach bietet einen breitgefächerten Veranstaltungskalender. Eines der größten Highlights im Jahr ist die Krumbacher Festwoche, dort wo man aus Nah und Fern, aus Stadt und Land, jetzt auch rauchfrei, im Zelt beim Bier, Gockel und guter Musik zusammensitzen kann. Einiges zur schwäbischen Kultur in Krumbach und drum rum bietet auch der Bezirk Schwaben immer wieder. Aufspiel’n beim Wirt“, im September beim Munding, das Hammerschmiedemuseum in Naichen, wo die Geschichte des Serafin Stocker lebendig wird.
Langeweile war gestern in Krumbach und drum rum…….
Haben wir wirklich über unsere Verhältnisse gelebt??? Nun, Frau Angela Merkel, ihres Zeichens Bundeskanzelerin unseres Landes und Regierungschefin, behauptet es einfach mal. Allerdings vergisst sie dabei auch zu erwähnen wo am meisten Geld ausgegeben wurde. Und unerwähnt bleibt immer wieder das „Schwarze Buch“, dessen Einträge wie die Spuren im Sand, alle Jahre im Winde verwehen. Vielleicht glaubt sie selber was sie sagt, und vom Aufschwung, wenn wir nach ihrer Pfeife tanzen. Und wenn ein Herr Schäuble groß verkündet, Hurra, wir müssen weniger Geld aufnehmen als geplant, dann glaubt er es selber auch wirklich nicht. Außer natürlich, gegen alle Versprechungen, wir alle, die kleinen Bürger, die Städte und Kommunen müssen den Gürtel enger schnallen. Was bedeutet, weniger ausgeben, weniger investieren, mehr dem Staat zu kommen lassen. Konjunkturpaket und Abwrackprämie waren jetzt ein paar so Zuschüsse, Milliarden die nicht vorhanden, aber Schulen und öffentliche Einrichtungen haben wenigstens wieder dichte Dächer und können Energie sparen durch die energetische Maßnahmen. Zuschüsse aus einer leeren Kasse. Den Bürgern wird schon lange das Geld aus den Taschen gezogen, immer mehr Steuern aufgelastet, immer mehr Reformen in die Welt gesetzt, immer mehr Gesetze geschaffen. Und wenn der Staat oder die Länder das gute Geld dem schlechten hinter her schmeißen, dann ist dies auch ganz legitim. Die Österreicher haben sich gefreut, die Banken wurden gerettet, ja selbst Griechenland und vielleicht bald auch Spanien und Portugal. Wenn irgendwo ein Sack einem auf die Füße fällt, irgendwo am Ende der Welt, dann sind wir da um zu helfen, selbstlos, THW und DRK und andere Institutionen. Und auch der Staat spendet Milliarden dort hin. Doch während die Hilfe der Hilfsorganisationen an Ort und Stelle ist, dort wo sie benötigt wird, verschwinden andere Spenden wieder genau dort wo sie am aller wenigsten gebraucht würden. Die Hilfsorganisationen mit den Geldern zu unterstützen wäre viel sinnvoller. Ach ja, die Banken, jene, die auch das gute Geld dem schlechten hinterher schmissen, eigentlich ja nichts gebraucht hätten, laut Ackermann, aber dennoch den Rettungsring in Anspruch nahmen. Heute alles vergessen, das Spiel geht weiter. Mit jenem Geld dass wir jetzt wieder einsparen müssen. Und so kann der Krumbacher Stadtrat viele Pläne die einst geplant wurden, für dieses Jahr, nächstes Jahr, ruhig in die Schublade legen, denn auch diese müssen den Gürtel enger schnallen. Obwohl der letzte Winter ein relativ normaler Winter war, er kann sich nicht wehren wenn man ihm die Schuld zuweist, wegen ihm gab es zu viel Straßenschäden, zu viel Salzverbrauch. Wenn man immer nur einen Schuldigen findet. Haben Städte und Kommunen nicht schon lange zu kratzen??? Vielleicht sollten erst einmal die Regierungen in Staat und Land zu sparen beginnen, denn wer über die Verhältnisse gelebt hat, Jahrzehnte lang, waren deren Regenten. Wenn Städte wie Krumbach auch ein bisschen „Mehr“ von dem Kuchen abbekommen würden, die Städte sanieren könnten, dann würde auch wieder mehr Geld in diese Kassen fließen, weil es sich lohnen würde dass die Einzelhändler investieren, Tourismus die Stadt belebt und der Weg zum Ziel, der Kneippstadt, nichts mehr im Wege steht. Schwäbisch gschwätzt! Jaummra hilft oft halt nix … … außer natürlich wenn es Krankakassa deant! Denn wenn dia jaummrad, nau duat ma zwar en dr Politik, em G’sundheitsminischterium z’eascht a wenga bled ummanand, aber naz geit’s doch meah a Reform. Und a Reform hoißt allawei dass meah Geld her muass. Doch wo’s her kommt, des wissad se scho voarher. Und ma hat au glei an Sendabock g’fonde, en deam Fall war’s allerdings a Sau, nämlich d’Schweinegrippe. A künschtlich erfundana Pescht, ma hat scho moina kenna mit dear schtirbt de ganz Welt aus, so hat ma doa. A Serum hat letschtes Jauhr schnell her müssa, und alle Länder und Schtaata hand’s kaufa müssa, an Toil, koiner woiß genau wiaviel, häb’s au de Kassa koscht. Auf jeda Fall, jetzt muass meah a Reform her. De wiavielt isch es denn scho? A Reform muass Geld bringa, und wer des meah bringa muass war ja klar. Schparmaßnahma bei de Kassa send’s g’wieß net. Sonderleischtunga muass ma brenga, hoiß es, dr normale Beitrag roicht nemme aus. Wia denn au, wenn ma Vorsorgekura schtreicht und easch wenn dr Mensch hee isch wieder auf Voardermann brenga muass. Und wenn heit a alt’s Weible ens Krankahaus kommt nau kriagt se zum heara „ja mei, bei ui lohnt sich des nemme, des zahlt Kassa nemme!“ A andres ältres Weible isch em Krumbacher Krankahaus g’wea, zur Darmschpiegelung. Und wia’s mer nau verzählt hat dass se am Daa 16 verschiedene Tabletta nemma muass, nau isch es koi Wonder dass des koi Maga und koi Darm net aushält. Aber ma muass ja auch fer jeda Neabawirkung nomal a Pille zu sich nemma, und fer dia Nebawirkunga wieder oina, und so kommsch nau glei auf a scheana Ration. Dau kasch dr ja nau scho bald s’Essa schpara. Billigre Heilmethoda, dia au no wirksamer wärad, dia lasst ma ja jetzt nemme zua, dia hat ma g’schtricha. Homöopathie dät net wirka, wär lasch, dät halt nix brenga. Klar will ma des nemme, d’Pharmainduschtrie will ihra Zuig verkaufa und a jeder G’sundheitsminischter schprengt auf des Roß auf. Dr’bei kennt ma sogar wissenschaftlich nauchweisa dass Naturheilkunde em Körper meah guat duat als des künschtliche Pillazuig, welches ja au bloß bei uns so teuer isch. Und wenn nau no dia Schualmedizin mit dr Naturheilkunde zema schaffa dät, nau wär au scho einige g’wonna. Pfuscher geit’s überall, dia kasch au unter de Dr. med. fenda. Aber es geit au guate, und es geit Leit, dia schwörad drauf. Denn dau wo d’Schualmedizin nemme weiter g’wisst hat, dau hat mancha mit natürliche Methoda meah Erfolg g’hett. Und der oder dia hand des selber zahlt. Und wenn heit a guata Naturheilpraxis aufsuachs, nau hasch bald längre Wartezeita wia beim Doktr en dr Praxis. Und wenn oiner woiß wia a Körper und seine Nerva, seine Muschkla, seine Organe funktionierad und was oft alloi a seelischer Schtress scho ausmacha ka, deam isch mit manch andrer alternativa Heilmethode besser und schneller g’holfa. Wenn jetzt aber so viel dia guate Behandlunga nemme zahlt kriagad, Kassa nemme belaschtad, nau müsst ja fascht bald wieder a Überschuss dau sei. Ob ma dean nau wieder ausschütta duat oder ob ma dean en dr Vorschtandschaft und Chefetage vertoilt? Aber vielleicht geit’s ja au bald wieder a Art Pescht, oina dia d’Menscheit ausrottad, nau braucht ma wieder a Serum, vielleicht des wo ma jetzt bald weg wirft nui aufbereitad???
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